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KIs sind auch nur Menschen

KIs machen die gleichen Denkfehler wie wir. Und das ist die gute Nachricht!

Machen Sie aus dieser Einsicht ein Werkzeug!

Buch-Chat KI INSIDE gratis für die ersten 1.000 Leser:innen

Mit KI INSIDE

Das Buch „KIs sind auch nur Menschen“ von Markus Breuer — Paperback, 344 Seiten.

„Provozierend und überraschend anschaulich. Markus Breuer zeigt, warum KIs uns in ihren Denkfehlern ähnlicher sind, als wir glauben – und leitet daraus konkrete Handreichungen für den Umgang mit unseren artifiziellen Alter Egos ab.“

Mattes Schrader · Gründer SinnerSchrader und OH-SO Digital, Ex-Lead Accenture Interactive

„Wenn Markus Breuer sich mit neuen Technologien beschäftigt, folgt er nicht einfach jedem Trend, sondern durchdringt wirklich die Möglichkeiten und Konsequenzen. Und er hat die bemerkenswerte Gabe, das dann auch allgemeinverständlich zu erklären.“

Leo Jugel · Fractional CTO

„Markus Breuer ist einer der klügsten Technologie-Versteher, die ich kenne. Er weiß, wovon er redet und schreibt. Und ich glaube, wir sollten uns alle unbedingt mit diesen tieferen Fragen zu KI auseinandersetzen.“

Stephan Noller · Gründer und CEO von Hybrid AI

Mal brillant, mal peinlich daneben.

Dieselben KIs, die jahrzehntelang ungelöste Probleme der Mathematik knacken, halluzinieren „Fakten“ und übersehen ein wichtiges Wort mitten im Satz. Und nicht nur das. KIs …

  • reden uns nach dem Mund, statt Schwachstellen zu benennen
  • klammern sich an eine einmal gefasste Vermutung, auch gegen die Faktenlage
  • machen Vorschläge auf Grundlage überholter wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • verwechseln ähnliche Namen, Zahlen und Quellen
  • vergessen schon Geklärtes und wärmen verworfene Ideen immer wieder auf

Kein Kurs in Technik. Wissenswertes zu „Menschenkenntnis“ bei Maschinen.

Hinter den Schwächen der KIs liegt ein System — und zwar ein bekanntes: Es sind die gleichen Denkfehler, die Nobelpreisträger Daniel Kahneman in „Schnelles Denken, langsames Denken“ beim Menschen beschrieben hat. Ankereffekt, Bestätigungsfehler, Tunnelblick — Studien weisen sie heute auch bei Sprachmodellen nach.

Markus Breuer macht daraus ein Arbeitsprinzip: Behandeln Sie KIs wie Kollegen mit Stärken, Schwächen und Macken — nicht, weil sie Menschen wären. Das sind sie nicht. Die Kollegen-Metapher beschreibt nicht, was künstliche Intelligenz ist. Sie funktioniert als Gedankenmodell, macht Fehler vorhersehbar und zeigt Wege auf, mit ihnen umzugehen.

Wer weiß, warum eine KI halluziniert, weiß auch, wann er ihr trauen darf — am eigenen Schreibtisch ebenso wie im Unternehmen, wo aus dem Chatbot ein Agent wird, dessen Entscheidungen Konsequenzen haben.

Die Macken der KIs

Sechs Macken, die Sie wiedererkennen werden. Jede hat ein menschliches Gegenstück, das die Psychologie seit Jahrzehnten kennt — und zu jeder lernen Sie im Buch ein Gegenmittel.

Fabulieren

MENSCHEN konfabulieren: Während wir eine Geschichte erzählen, bauen wir „Erinnerungen“ ein, die keine sind — plausible Erfindungen. Das ist keine Aufschneiderei. Oft merken wir nicht einmal, dass das Erzählte nicht wirklich erinnert ist.

DIE KIs halluzinieren: Der Chatbot liefert uns eine perfekte Begründung für eine Aussage und zitiert gleich passende Studien oder Gerichtsurteile — und, wenn wir dann nachschauen, gibt es die gar nicht. KIs lügen nicht, aber sie spekulieren sehr selbstbewusst.

Schmeichelei

MENSCHEN reden anderen nach dem Munde und sind mit Kritik sehr zurückhaltend, wenn sie sich in einer Beziehung unsicher fühlen. So wollen wir Konflikte vermeiden und uns nett und sympathisch erscheinen lassen.

DIE KIs loben unsere Ideen, statt Denkfehler und Schwachstellen zu benennen und knicken beim ersten Widerspruch unsererseits ein. „Da hast Du Recht!“ Das mag sich angenehm anfühlen. Hilfreich ist es nicht.

Übersteigerte Selbstsicherheit

MENSCHEN überschätzen chronisch ihre eigene Kompetenz. Das passiert vor allem auf Gebieten, auf denen sie tatsächlich wenig Kenntnisse haben. Man nennt das manchmal den „Dunning-Kruger-Effekt“.

DIE KIs geben als Wahrscheinlichkeit dafür, dass ihre Aussagen zutreffen, meist 80 % oder mehr an. Noch schlimmer: sie formulieren ihre Antworten souverän im Tonfall absoluter Sicherheit. Sie werden bei der Entwicklung so trainiert.

Überholtes & Mainstream Wissen

MENSCHEN glauben, was sie in Kindheit und Jugend gelernt haben — auch dann, wenn die Wissenschaft längst weiter ist. Und sie halten für richtig, was ihr gesellschaftliches Umfeld für richtig hält. Neue Erkenntnisse oder gar Widerspruch wird durch psychologische Filter abgewehrt.

DIE KIs geben wieder, was in ihrem Trainingsmaterial überwiegt. Das ist manchmal auch wissenschaftlich Überholtes und vor allem die Mehrheitsmeinung. Sie empfehlen zum Beispiel immer noch, beim Lernen auf unterschiedliche Lerntypen zu achten, obwohl das längst widerlegt ist — und ihre Urteile tragen die Werte des Mainstreams der gebildeten, westlichen Mittelschicht.

Sturheit

MENSCHEN lassen sich nicht leicht von ihrer Meinung abbringen, wenn sie erst einmal eine Idee entwickelt haben, warum etwas ist, wie es ist. Widersprüchliche Fakten und Beobachtungen werden nicht nur abgetan — oft nehmen wir die nicht einmal wahr oder vergessen sie schnell wieder.

DIE KIs klammern sich oft viel zu lange an ihre erste Vermutung für die Lösung eines Problems. Sie kehren immer wieder stur zu dieser Vermutung zurück — oft auch dann, wenn wir ihnen sagen, dass diese nicht zutreffen kann.

Aufmerksamkeitsschwäche

MENSCHEN übersehen schnell Details, wenn sie sich auf eine Sache konzentrieren. Selbst ein Gorilla, der über ein Basketball-Feld läuft, fällt uns dann nicht mehr auf. Unsere Aufmerksamkeit ist beschränkt. Wir können nicht „auf alles“ zugleich achten.

DIE KIs suchen ständig nach bekannten Mustern. Und, wenn sie meinen, eines erkannt zu haben, werden abweichende Details schnell ignoriert. Dabei können sie sogar ein „nicht“ in einem Satz übersehen, das eine Aussage in ihr Gegenteil verkehrt.

Dieses Buch ist für Sie

  • … wenn Sie KI täglich im Beruf nutzen und wissen müssen, wann Sie den Antworten trauen können — und wann nicht.
  • … wenn Sie den KI-Einsatz im Unternehmen verantworten und einordnen müssen, was ein Agent übernehmen darf, was nicht, welche Leitplanken er braucht und wer für Fehler haftet.
  • … wenn Sie verstehen wollen, wie diese Technologie wirklich tickt — ohne Mathematik, ohne Informatikstudium und trotzdem über „ist eben KI“ hinaus.

Kein Buch für alle, die die 500ste Sammlung von Wunderprompts suchen.

Für Verantwortliche

Wer haftet, wenn der Agent sich irrt?

Für Verantwortliche heißt das konkret: Sie können souverän einordnen, welche Aufgaben ein Agent übernehmen darf und welche nicht, welche Leitplanken er braucht und an welchen Stellen ein Mensch entscheiden muss. Denn die Verantwortung für alles, was er tut, tragen gesetzlich Sie.

Der Delegation an KI-Agenten widmet das Buch sein längstes Kapitel: welche Aufgaben agententauglich sind und welche nicht, wie Leitplanken aussehen, die mehr sind als gut gemeinte Verbote, warum ein Schulterblick nach jedem Zwischenschritt kein Delegieren mehr ist, sondern Mikromanagement, was Prompt Injection für Systeme mit Außenkontakt bedeutet, wo der EU AI Act menschliche Aufsicht verlangt — und warum die Verantwortung für alle „Handlungen einer KI“ nach geltender Rechtslage bei Ihnen bleibt.

Dieses Buch ist keine Bedienungsanleitung, keine Sammlung von Wunderprompts und starren Regeln. Es vermittelt ein fundiertes Bauchgefühl dafür, wie die KIs ticken, und ein Gedankenmodell — für alle, die KI täglich nutzen, und für alle, die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologie beurteilen müssen. Die Grundlage dafür:

Wenige einfache Prinzipien, die auch dann noch gelten, wenn die übernächste Modellgeneration erscheint.

Bonus: Wenn Sie verstanden haben, wo und warum KIs brillieren und wo sie versagen, haben Sie zugleich auch eine Menge darüber gelernt, wie das menschliche Denken wirklich arbeitet.

KI INSIDE — Diskutieren Sie mit dem Buch!

KIs verändern auch die Art und Weise, in der wir Informationen aufnehmen. Viele Menschen (wie der Autor dieses Buches) nutzen KI-Chatbots, um sich schneller in neue Themengebiete einzuarbeiten. Dabei wird der Chatbot zum kenntnisreichen Gesprächspartner mit Zugang zu allen Fakten. Wer einen solchen Chatbot verwendet, muss die gewünschten Informationen nicht mehr in der Struktur und Reihenfolge aufnehmen, wie sich das der Autor eines Buches vorgestellt hat, sondern kann ein tiefes Gespräch dazu führen. Das ist oft sehr effektiv.

Registrierten Leser:innen des Buches steht deshalb hier ein solcher Chatbot zur Verfügung, der das Buch in- und auswendig kennt. Sie können dann über das Buch und alle angeschnittenen Themen diskutieren, sich Zusammenfassungen zu einzelnen Kapiteln oder Themen geben lassen, sich weiterführende Literatur empfehlen lassen und und und …

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Ohne Konto führt der Knopf zur Anmeldung; dort können Sie sich auch registrieren.

Und ja: Auch dieser Chat ist eine KI — mit genau den Macken, die weiter oben stehen. Wer ihn beim Fabulieren erwischt, hat das Problem aus Kapitel 4 am eigenen Leib erfahren.

Für die ersten 1.000 Käufer:innen ist der Zugang kostenlos. Weil wir den Chat kostenlos anbieten, ist die Nutzung begrenzt — wer an eine Grenze stößt, erfährt es dort an Ort und Stelle.

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Wer jetzt kauft, bekommt mehr als das Buch: Für die ersten 1.000 Käufer:innen ist der Zugang zum Buch-Chat kostenlos. Sie können hier mit dem Buch selbst diskutieren — freigeschaltet mit dem Kaufbeleg, ohne weitere Kosten.

„Provozierend und überraschend anschaulich. Markus Breuer zeigt, warum KIs uns in ihren Denkfehlern ähnlicher sind, als wir glauben – und leitet daraus konkrete Handreichungen für den Umgang mit unseren artifiziellen Alter Egos ab.“ Mattes Schrader · Gründer SinnerSchrader und OH-SO Digital, Ex-Lead Accenture Interactive

E-Book

9,99 €

EPUB · ohne Kopierschutz (kein DRM)

ISBN 978-3-9829157-2-2
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Sie können das Buch auch in jeder Buchhandlung vor Ort bestellen – Titel oder ISBN genügen.

Markus Breuer, Porträt

Der Autor

Markus Breuer

Markus Breuer ist Informatiker, Unternehmer und Technologie-Erklärer. Seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet er die großen digitalen Umwälzungen unternehmerisch und publizistisch — vom PC über das Web, mobile Anwendungen und virtuelle Welten bis zu den heutigen KI-Plattformen. Er hat sechs Unternehmen im Digital-Umfeld gegründet und geführt, zuletzt als COO und Head of AI beim Kölner Security-Startup Ubirch. Heute berät er Unternehmen zu KI- und Produktstrategie. Über künstliche Intelligenz schreibt er nicht erst seit ChatGPT, sondern seit der Zeit der regelbasierten Expertensysteme. Kein Professor, sondern Praktiker.